Lokalsport: Handball: Karneval in der Paul-Tiedemann Halle: 3 Siege!

TSV 1862 Radeburg, Abteilung Handball kann zum Faschingsauftakt 3 Siege in eigener Halle feiern: die 2. Männer, die Frauen und die 1. Männer zeigten ihre besten Seiten in der fast voll besetzten Paul-Tiedemann-Halle.

Spielszene TSV Damen gegen TU Dresden

Zur Mitte der zweiten Halbzeit sah es noch sehr gut aus für unsere Mädels, aber dann wurde es noch mal spannend!

Was macht man in Radeburg so zum 11.11.?? Man geht zur Saisoneröffnung der Karnevalisten auf den Marktplatz oder verbringt den Tag in der Sporthalle - oder man verbindet eben beides.

Erfolgreicher Faschingsauftakt bzw. die Mischung macht’s

Männer Bezirksklasse Sachsen-Mitte: TSV 1862 Radeburg 2. - SV Niederau 3. 30:27 (17:14)

So konnte man sich schon bei der zweiten Männer über eine gut gefüllte Halle freuen. Auch die ein oder andere RCC Uniform blitzte hervor und die Reserve des TSV war gut motiviert…eine volle Bank und dazu noch Markus Pötzsch und Sebastian Habelt als Trainer…Coach Pinkert könnte froh sein, musste aber erneut krankheitsbedingt passen. Zum Spiel: Radeburg begann nervös gegen die auch relativ junge Truppe aus Niederau. Immer wieder ließ man diese von acht bis neun Metern werfen und Oliver Junghanns hatte bei einigen Würfen Pech, konnte aber auch etliche Bälle entschärfen. Im Angriff konnte sich die Habelt-7 jedoch auf einen gut aufgelegten Vincent Schmidt verlassen, der die Löcher in der Gästedeckung immer wieder zu einfachen Toren aus dem Steinwurf nutzte. Auch konnten in diesem Spiel endlich einmal die ersten 7-Meter durch den „Iceman“ Curt Krille genutzt werden. So ging man mit einem 17:14 in die Pause. 
Die zweite Halbzeit begann ähnlich nervös wie die erste. Man lud den Gegner durch eine harmlose Offensive und eine nicht gerade sattelfeste Deckung immer wieder zu einfachen Toren ein. So konnten die Gäste 11 Minuten vor Schluss mit 25:24 in Führung gehen.
Moment mal…11 Minuten vor Schluss?? Da war doch letzte Woche was…richtig!! In Großenhain wurde ab dieser Zeit hintenBeton angerührt…
Und so wollte man das auch jetzt machen. Und das passte, egal wer auf der Platte stand, jeder kämpfte für den anderen und so konnte man sich, auch bedingt durch Verletzungen und Erschöpfung beim Gegner, bis auf 30:25 absetzen, jetzt war natürlich auch die Halle da. Zum Schluss konnte Niederau noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und noch 2 Tore erzielen. Am Ende stand aber ein hart erkämpfter 30:27 Sieg auf der Anzeigetafel.
Mit etwas mehr Bewegung im Angriff könnte das Ergebnis doch noch höher ausfallen. Nächste Woche im schwierigen Auswärtsspiel in Geising gegen Dippoldiswalde wird man hier noch etwas nachlegen können.

Für Radeburg spielten:
Oliver Junghanns und Max Höhne im Tor; Klima (3), Frenzel, Hoyer (3), Gärtner, Nitz, Mike Höhne, Kitsch (6), Schröder (2), Schmidt (5), Lochmann (2), Krille (6/3)

Bericht: SH

Das spannendste Spiel des Tages!

Frauen Bezirksliga Sachsen-Mitte: TSV 1862 Radeburg  - USV TU Dresden II 27:22 (14:9)

Radeburgs Mädels begannen stark, unterstützt vom heimischen Publikum, nicht zuletzt von unserren Gardemädels. Wenn "Treffs!" eine Aufforderung sein soll, so folgte Janine dieser gleich mit dem ersten Angriff zur 1:0 Führung. Die Studientinen konnten zunächst immer wieder ausgleichen, letztmalig allerdings in der 10. Minute zum 4:4. In der 22. Minute stand das Spiel kurz auf der Kippe, doch Nora Grumpe vergab vom 7-m-Punkt die Chance zum 7:7-Ausgleich. Die Radeburgerinnen wackelten, deshalb nahm Trainer Lars-Göran Kitsch seine erste Auszeit und brachte die Mädels wieder in die Spur. Leonie Zeidler markierte in der Schlussminute mit 14:8 den ersten 6-Tore-Vordsprung, doch mit der Pausensirene traf Nora Gumpe noch einmal für die Gäste. Über die Stationen 16:9 (Michele Meyer, 35') und 20:10 (Christin Schulz, 39'), 21:10 (Janine Treffs) zogen die Zillestädterinnen unwiderstehlich davon und der Sieg schien im Kasten, als die Studentinnen drei Treffer am Stück markierten. Die zweite Auszeit von Lars-Göran nützte nichts. Deutich spärbar war der Abfall von Konzentration und Kondition. Die Dresdnerinnen bekamen das Momentum und spürten, dass noch was gehen könnte. Radeburgs Würfe aufs Tor wirkten jetzt teilweise wie Rückgaben an die gegnerische Torfrau und der karnevalistische 11-Tore-Vorsprung war in der 56. Minute auf "nur" 4 Tore (25: 21) zusammengeschmolzen war. Erinnerungen wurden wach an das Auftaktspiel gegen ESV, als man in der 45. Minuten die Führung aus der Hand gab. Allerdings war es damals ein knapper Spielstand und jetzt hieß es, den Vorsprung irgendwie über die Zeit zu bringen. Die erfahrene Manuela Kusnierz kam in den Kasten. Als Michele Meyer endlich in der 57' den nächsten Treffer zum 26:21 in die Maschen zimmerte, tobte die Halle. Das muss es doch gewesen sein! Aber schon im Gegenzug zappelte das Netz wieder auf der anderen Seite. Nach einem abgefangenen Ball konterte Dresden und holte noch einen 7-Meter heraus. Es war die bereits die Schlussminute und Manuela Kusnierz konnte den Siebener parieren. So konnte Michele Meyer im direkten Gegenzug den Endstand von 27:22 herstellen. Oh, das war aber am Ende doch noch ganz schön spannend!

Bericht: KR

Den Platz an der Sonne verteidigt

Männer Bezirksoberliga Sachsen-Mitte: TSV 1862 Radeburg 1. - USV TU Dresden   34:23 (19:10)

Die schönste Zeit des Jahres beginnt ja bekanntlich am 11.11. – zumindest hier in unserem kleinen Städtchen. Und so ließen sich die Ruhland-Jungs natürlich nicht 2 mal bitten und luden zum Tanz. Gefolgt waren, neben dem Gegner USV/TU Dresden auch etliche Zuschauer aus Nah und Fern. Die Halle war seit 13 Uhr brechend voll – ein Dank an alle, die dem Aufruf gefolgt waren und die Zeit zwischen Markt und Hirsch in der Tiedemann-Hölle verbrachten. Auch viele Köpfe des RCC gönnten sich die Abwechslung an dem Tage – Die Grade war fast komplett erschienen und auch einige närrische Polizisten schmückten die Halle. Zu guter Letzt lugte sogar eine Narrenkappe aus dem Elferrat durch die Massen – Danke für Euer erscheinen!

Aber zum Spiel – gegen TU sah man doch häufiger nicht so gut aus. Die Radeburger Jungs erwartete ein spielstarker Gegner, der in dieser Liga gegen keine Truppe chancenlos ist. Doch von Beginn an zeigten die Radeburger, wer hier Herr im Hause ist. Über eine überraschend kompakte Abwehr wurden Bälle gewonnen, im Umschaltspiel schaffte man es, über die zweite Welle den einen oder anderen einfachen Treffer zu erzielen. Stück für Stück setzte man sich ab. Auch dem Top-Torjäger der Gäste konnte man bis zur Halbzeit mit dentalistischer Genauigkeit den Zahn ziehen – die Abwehr vor einem stark aufgelegtem Robert Egberts machte echt Spaß.

In der Halbzeit gab es nur 2 Worte: Nicht nachlassen!

Und das tat man nicht. Zwar gab es Anfang der zweiten Hälfte kleinere Schwächephasen – doch die Tiedemänner hatten auf alle Ideen der Taktikmaus auf der Gegnerbank die passende Antwort. Auch das große Wechseln brachte keinen Abbruch. So kam auch Vinc Schmidt wieder zu seinem Einsatz und Tor, Bennet Kitsch machte schöne Buden über Rechtsaußen, alles in allem eine runde Sache. Durch das klare Ergebnis konnte man auch die unter der Woche angeschlagenen Küttner und Gneuß schonen. Als Torhüter 2 kam diese Woche der Max aus der zweiten zum Einsatz – und der konnte auch gleich ein paar Höhne Paraden zeigen. Am Ende Stand ein souveräner und verdienter 34:23 Sieg – der nicht mit einem schwachen Gegner, sondern vielmehr mit einer sehr starken Radeburger 7 zusammen hing.

Das zeigt – trainiert man weiter mit vollem Engagement, dann zahlt sich das im Spiel aus. Nun ist aufgrund der dritten Prunksitzung nächste Woche erstmal Spielfrei – dann geht’s zur SG Klotzsche zur nächsten Seifenoper bevor am 2.12. der HSV Dresden mit einigen Ex-Radeburgern aufschlägt. Bis dahin heißt es also weiter Vollgas unter der Woche – das zahlt sich am Wochenende nämlich durchaus aus.

Für Rabu siegten: Egberts, Der schöne Höhne, Küttner im Tor, Gründler (2), Gneuß, Eckart (10/3), Schur (3), B.M.Kitsch (3), Kotte (2), R. Tietze (3), Schmidt (1), C.Schütt (5), J.Schütt (3), Ströbel (2)

Quelle: http://www.tsv-radeburg-handball.de/saison.html oder auf Facebook oder Instagram

In den letzten 20 Minuten lief es plötzlich

ml. J. B - Bezirksliga Sachsen-Mitte: TSV 1862 Radeburg 1. - SV Niederau 22:41 (7:22)

Nach einer längeren Spielpause hieß es am 11.11.2023 um 11:00 Uhr für unsere Jungs der männlichen B-Jungend antreten zum Heimspiel gegen den SV Niederau.
Viele Chancen, den Tabellenführer zu schlagen, haben sich die Jungs nicht ausgerechnet, aber ärgern wollten sie die Gegner schon und das zeigten sie auch in den ersten Minuten des Spiels. Aber schnell schlich sich wieder der Fehlerteufel bei den Radeburgern ein und so mussten sie mit einigen Ballverlusten, auch die entsprechend schnellen Gegenangriffe in Kauf nehmen.
An Torversuchen mangelte es unseren Jungs der B-Jugend nicht, nur konnten diese nicht eingenetzt werden. Sie scheiterten am Torwart oder landeten am Pfosten oder knapp neben dem Tor.
Die Abwehr gab sich große Mühe, lies den Gegner aber immer wieder Chancen diese zu unterlaufen bzw. zu durchbrechen und so zogen die Spieler des SV Niederau immer weiter von Dannen.
Mehrere Fouls auf beiden Seiten führten nach den ersten 15 Minuten zu Zeitstrafen bei beiden Mannschaften und zu zwei 7-Metern für die Gäste. Einen davon konnten diese versenken, der andere ging neben das Tor. Zur Halbzeit zeigte der Spielstand 7:22 für die Gäste.
Die zweite Halbzeit startete ähnlich, wie die erste geendet hatte. Kurz nach Beginn musste unser Tormann sich nach einem Kopftreffer auf der Bank erholen und Moritz stand nun ganz unverhofft im Tor. Die Jungs zogen die Deckung besser zu und Moritz meisterte seine ungewohnte Aufgabe sehr gut. Und dann kamen die Radeburger Jungs richtig ins Spiel. Ab der 8 Minute der 2. Halbzeit bis kurz vor Ende des Spiels versenkten die Spieler 13 Bälle im gegnerischen Tor. Die Spieler der Heimmannschaft harmonierten nun besser miteinander, warfen sich die Bälle gezielter zu und konnten durch schnelle Gegenstöße die Deckung der Gäste überlisten. Einige lange Pässe führten zu schnellen Toren. Auch unser zurückgekehrter Tormann fing nun mehr Bälle weg. Die Gäste schienen etwas irritiert und etwas müde zu sein und machten einige Fehler, die das Heimteam für sich nutzte. Ab der 41. Minute schossen die Radeburger Jungs noch 8 Tore, die Gäste nur vier. Darauf kann man bauen! Das nächste Spiel dann fünfundzwanzig Minuten besser sein als der Gegner usw. Trotz all diesem Kampfgeist mussten sie sich doch mit 22:41 geschlagen geben.
 
Radeburg spielte mit: Adrian Schütz (TW), Fabian Scheppan, Rüdiger Bonhage (4), Moritz Fuhrmann, Max Fuhrmann (6), Magnus Tylla, Lius Kitsch (11), Mika Stolper (1), Paul Junghanns, Ben Klotzsche, Nico Jacob