Rückblick: Ergebnisse aus Sachsen 2025
An der Aktion beteiligten sich in Sachsen 6.558 Menschen und zählten insgesamt 154.685 Vögel. Die am häufigsten gemeldete Art war der Haussperling, gefolgt von Kohlmeise, Blaumeise und Feldsperling. Auffällig war der deutliche Rückgang der Amsel: In Sachsen wurden 18 Prozent weniger Amseln gezählt als im Vorjahr. Als wahrscheinliche Ursache gilt weiterhin das Usutu-Virus, das in den vergangenen Sommern zu hohen Verlusten geführt hat.
Ausblick auf ein verschneites Wochenende
Der anhaltende Frost und Schneefall könnten dazu führen, dass sich viele Wintervögel verstärkt an Futterstellen einfinden. Bei geschlossener Schneedecke und gefrorenem Boden ist es für Vögel deutlich schwieriger, Nahrung in der Natur zu finden. Gute Chancen also für spannende Vogelbeobachtungen.
Fütterungstipps
Empfohlen werden hochwertige Körner- und Fettfutter aus dem Fachhandel, idealerweise in Bioqualität. Sonnenblumenkerne sind besonders beliebt. Meisenknödel sollten ohne Plastiknetze aufgehängt werden, um Verletzungen und Müll zu vermeiden. Alternativ können Meisenknödel aus Körnermischungen und Rindertalg oder Kokosfett selbst hergestellt werden.
Mitmachen leicht gemacht
Gezählt wird eine Stunde lang – egal ob im Garten, auf dem Balkon, am Fenster oder sogar vom Sofa aus. Von jeder Vogelart wird die höchste Anzahl notiert, die gleichzeitig beobachtet wurde. Die Meldung der Ergebnisse ist bis zum 19. Januar online unter www.stundederwintervoegel.de oder über die App „NABU Vogelwelt“ möglich.
Die NAJU lädt zusätzlich vom 12. bis 16. Januar zur „Schulstunde der Wintervögel“ ein und richtet sich damit speziell an Kinder.
Weitere Informationen, Artenporträts, Fütterungstipps und das E-Learning-Angebot Vogeltrainer gibt es unter: www.stundederwintervoegel.de

