Lokalsport: Fußball: Ebersbach und Großdittmannsdorf überwintern an der Tabellenspitze

Kreisoberliga: Tauscha macht seine Hausaufgaben, Kalkreuth beendet Halbsaison ohne Zähler; Kreisliga A: Auswärtsspiele für Ebersbach und Radeburg fallen aus, Kreisklasse: Großdittmannsdorf ringt Tabellenzweiten nieder

Die SpG. Dittsdorf/Berbisdorf zum Ende des Spiels. Foto: Facebook/Berbisdorfer SV

Die SpG. Dittsdorf/Berbisdorf bei der ersten Auswertung zum Ende des Spiels. Foto: Facebook/Berbisdorfer SV

Kreisoberliga

Tauscha macht seine Hausaufgaben

Am Sonntag verbuchte der LSV 61 Tauscha einen 3:1-Erfolg gegen Schlusslicht FV Zabeltitz. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der LSV 61 Tauscha wurde der Favoritenrolle gerecht.

Die Heimmannschaft erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 40 Zuschauern durch Peter Hoffmann bereits nach drei Minuten in Führung. Für das zweite Tor des Teams von Christian Schulze war Michael Klotzsch verantwortlich, der in der 34. Minute das 2:0 besorgte. Mit der Führung für den LSV 61 Tauscha ging es in die Halbzeitpause. Das 3:0 für den LSV 61 Tauscha stellte Klotzsch sicher. In der 86. Minute traf er zum zweiten Mal während der Partie. Vitaliy Yuzhakov war es, der in der 90. Minute den Ball im Tor des LSV 61 Tauscha unterbrachte. Am Schluss schlug der LSV 61 Tauscha den FV Zabeltitz vor eigenem Publikum und rief dabei eine souveräne Leistung ab.

Am kommenden Samstag (13:00 Uhr) tritt der LSV 61 Tauscha bei SV Fortschritt Meißen-West an.

Kalkreuth: Der Hoffnungsfunke erlischt in der 74'.

Der SV Traktor Kalkreuth hat den Start ins neue Fußballjahr nach elf Niederlagen in elf Spielen komplett in den Sand gesetzt. Dabei gab es diesmal soetwas wie einen Funken Hoffnung.

SV Fortschritt Meißen-West kam vor 20 Zuschauern durch Dmitro Solopov schon in der siebten Minute zum Führungstreffer und eigentlich schien alles so zu laufen, wie bei Kalkreuth gewohnt, doch die Gastmannschaft ließ die Zügel schleifen und glaubte wohl an einen Selbstläufer. Ben Kosmehl nutzte eine überraschende Chance für den SV Traktor Kalkreuth und beförderte in der 36. Minute das Leder zum 1:1 ins Netz. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war also nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Nach einer offenbar ordentlichen Pausenansprache des Meißner Trainers starteten die Kreisstädter etwas ernsthafter und nahezu mit dem anstoß ließ es Nico Altermann im Kalkreuther gehäuse klingeln. Anschließend wieder Verwaltungsspiel der Gäste. Marcel Koltermann witterte Morgenluft: in der 70. Minute stand es immer noch "nur" 1:2. Wenn nicht jetzt, wann dann? Mit einem Doppelwechsel schickte er Hossein Ghorbani und Luca Andreas Ziegler für Torsten Endesfelder und Tobias Krille auf den Platz (71.). Doch die Kalkreuther hatten sich noch nicht richtig neu sortiert, da krachte es erneut. Kenny-Maurice Näke versenkte die Kugel zum vorentscheidenden 3:1 für den SV Fortschritt Meißen-West (74.). Für das 4:1 zugunsten der Gäste sorgte dann kurz vor Schluss Dominic Schneck (88.). Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Eric Winkler war das erneute Kalkreuther Desaster besiegelt. 

Der SV Traktor Kalkreuth bleibt die offensiv und defensiv schwächste Mannschaft der Kreisoberliga. In der Defensive drückt der Schuh beim Heimteam am meisten, aber wenn man vorn auch nur wenig Tore schießt, besteht kaum noch Hoffnung auf einen Klassenerhalt. Bewundernswert, dass die Spieler trotzdem den Mut nicht verlieren und immer wieder antreten.

Nächster Prüfstein für den SV Traktor Kalkreuth ist auf gegnerischer Anlage die Coswiger FV (kommenden Samstag, 13:30 Uhr).

Für Berbisdorf fand der 13. Spieltag schon im September statt

Die Vorverlegung des Spieltages war nachhinein keine so gute Idee. Zwar sorgte gegen Kreinitz Georgij Zakarow mit einem Doppelpack für ein 2:1 zur Halbzeit, aber die noch nicht eingespielte, neu zusammengestellte Truppe musste in der zweiten Halbzeit einen Doppelpack von René Kögler hinnehmen, der das Spiel zum 2:3 Endstand zugunsten der Kreinitzer drehte. 

Berbisdorf hat sein nächstes Spiel am kommenden Sonnabend, 13:30 Uhr, beim Lommatzscher SV, der sich aktuell im Tabellenkeller befindet. Aber da war doch noch eine Rechnung offen?

Kreisliga A

Spielausfälle und sichere Tabellenspitze für Ebersbach

Trotz Spielausfall und mit einem Spiel weniger als Verfolger Coswig geht Ebersbach als Tabellenführer mit 8 Punkten Vorsprung, gestützt auf 11 Siege in 11 Spielen, in die Winterpause. Radeburg hat am Sonntag, 13:30 Uhr, noch ein Heimspiel gegen Schlusslicht Lok Nossen und sollte drei Zähler zur Konsolidierung des Platzes im Mittelfeld nutzen. 
Weiter geht es, falls nicht noch Nacholspiele anberaumt werden, im kommenden Jahr für beide Teams am 17. Februar jeweils auswärts (14:00 Uhr in Märschwitz bzw. Borna) und am 25. Februar, 14 Uhr zu Heimspielen - Ebersbach gegen Schlusslicht Nossen und die SpG. Radeburg/Tauscha/Lampe gegen Tabellennachbar Weißtropp.

1.Kreisklasse

Großdittmannsdorf gegen den Verfolger: Puh, das war knapp!

Die SpG Großdittmannsdorf/Berb.2. hatte am Sonntag mit dem SV Stauchitz 47. den Zweitplatzierten zu Gast und es sollte ein spannendes Match auf Augenhöhe werden!

Für das 1:0 und 2:0 war Luca André Stiegel verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (22./44.) und als sich einige der 122(!) Zuschauer schon entspannt nach einem Glühwein umsahen, verpassten sie den praktisch in einem Spielzug vom Anstoß weg erfolgten Gegentreffer durch Paul Hahn. Zur Halbzeitpause nahmen die Gäste das Momentum mit und waren gewillt, gegen die in der Liga bisher Unbesiegten die "Sensation" zu schaffen. Robert Ostheim schockte den Tabellenprimus und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für SV Stauchitz 47 (48./66.). Bereits unmittelbar nach dem Ausgleich hatte Enrico Bürger reagiert, Felix Feste vom Feld geholt und den "Torgaranten" Georgij Zakarov ins Spiel gebracht. Der konnte aber erst in der 71' per Elfmeter für den Ausgleich sorgen. Es blieb dann Lucas André Stiegel vorbehalten, mit seinem dritten Tor das Spiel erneut zu drehen. Referee Gero Köhler leitete ein jederzeit faires, in der Schlussphase vielleicht etwas hektisches Spiel souverän.

Den nicht zu unterschätzenden Berbisdorfer Anteil beschreibt der BSV, der mit Dittsdorf eine Spielgemeinschaft bildet, so: "Hervorheben können wir Robert Schirdewan mit einem Assist, Georgij Zakarov mit einem Tor und einem herausgeholten 11er und Hagen Grafe der auf der Doppel 6 seinen Mann stand." Und weiter schreiben die Berbisdorfer auf ihrer Facebookseite: "Die 3 Tore von Luca André Stiegel machten am Ende den Unterschied, aber (auch) eine geschlossene Mannschaftsleistung, die vorallem zum Ende des Spiels über den gemeinsamen Kampf aus einem 2:3 Rückstand noch den Sieg brachten."

SpG Großdittmannsdorf/Berb.2. macht es sich über den Winter auf dem 1.Aufstiegsrang gemütlich, mit acht Siegen und einem Unentschieden auf dem Konto. 
Für die Grünweißen geht es zunächst am 24. februiar (13:30 Uhr) nach Sörnewitz. Am 03.03.2024 empfängt SpG Großdittmannsdorf/Berb.2. dann um 14:00 Uhr die SpG Gohlis/Kreinitz 2./Röderau-Bobersen in der Hasenheide.

Verfasser: FUSSBALL.DE (Dieser Text wurde auf Basis der dem DFB vorliegenden offiziellen Spieldaten automatisch generiert und redaktionell von RAZ bearbeitet. Bei Fehlern und Irrtümern sind wir für Hinweise dankbar.

 

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