Das Interesse der Öffentlichkeit an den Sanierungsarbeiten war von Anfang an groß. Zeitweise sprach man sogar von „Baustellentourismus“, wie Kirchvorsteher Frank Lorenz berichtet. Immer wieder versuchten Neugierige, einen Blick ins Innere zu erhaschen – verständlich, aber während der Bauphase nicht ungefährlich. Aus Sicherheitsgründen musste das Gotteshaus während der umfangreichen Bauarbeiten rigoros verschlossen bleiben. Wer einen Blick in die Bärnsdorfer Kirche werfen wollte, konnte dazu lediglich die Gelegenheit während des Bärnsdorfer Weihnachtsmarktes nutzen.
Umso größer ist nun das Bedürfnis der Kirchgemeinde, die Öffentlichkeit dennoch mitzunehmen – und zu zeigen, was hinter den Gerüsten entstanden ist. „Die Leute sollen wissen, was hier passiert“, beschreibt Pfarrerin Sabine Prokopiev das Anliegen.
Was sich hinter den verschlossenen Türen abgespielt hat, ist beachtlich. Nach der bereits abgeschlossenen Außensanierung läuft seit Monaten die umfassende Erneuerung des Innenraums. Zahlreiche Gewerke arbeiteten Hand in Hand, oft unter schwierigen Bedingungen. Auch bei niedrigen Temperaturen wurde weitergebaut. „Es steckt unglaublich viel Arbeit darin“, so Frank Lorenz. Vieles davon bleibt für Außenstehende zunächst unsichtbar.

