Freiwillige Feuerwehr Berbisdorf: Der erste Platz verpflichtet

Am Samstag, 21. März trafen sich wieder elf Feuerwehr-Jugendgruppen der Stadt Radeburg zur alljährlich stattfinden Rallye der Jugendfeuerwehren - diesmal in Berbisdorf.

Begrüßung durch Ortswehrleiter E. Paulitz, Ortsjugendwart T. Klemz und Stadtjugendwart P. Wuttke

Begrüßung durch Ortswehrleiter E. Paulitz, Ortsjugendwart T. Klemz und Stadtjugendwart P. Wuttke (Alle Fotos: Ortswehr Berbisdorf)

Für die Feuerwehren sind neben dem regelmäßigen Training von Handgriffen und Abläufen eine gute Ortskunde maßgebliche Faktoren für den Einsatzerfolg. Beides sind die Kernelemente der Veranstaltung. Sie fand diesmal in Berbisdorf statt, hatte doch die kleine Truppe bei der letzten Rallye den ersten Platz erkämpft und so ihren amtierenden Jugendwart Thilo Klemz mit der ganzen Ortswehr zum Ausrichter gemacht.
An zehn Stationen warteten Kameradinnen und Kameraden der Berbisdorfer Ortsfeuerwehr mit Aufgaben auf die Jugendlichen. Neben klassischen Feuerwehrtätigkeiten im Umgang mit Schläuchen und technischem Gerät, gab es auch Aufgaben, wo Geschicklichkeit, Fachwissen und Teamgeist gefragt war.

Gewinnen kann am Ende nur ein Team: diesmal stiegen die Volkersdorfer mit einer ihrer drei Gruppen als Beste aufs Treppchen.
Aber auch alle anderen Gruppen konnten den Tag als Erfolg verbuchen: Teambildung, frische Luft, Herausforderungen gemeistert sowie die Begegnung mit den anderen gehören auch auf die Positivliste.
Ein großer Dank gebührt der Familie um Zimmerermeister Sachse, der seine Halle und die Logistik für die Essenversorgung bereitstellte.
In den kommenden Monaten steht für die Berbisdorfer gemeinsam mit Bärnsdorf das Training für den Kreiswettkampf Löschangriff im Juni auf dem Programm. Hier gilt es, die guten Plätze des Vorjahres wieder anzustreben. Aber da hat natürlich auch die Konkurrenz noch ein Wörtchen mitzureden.
 

Blick auf einige Stationen

Zur Jugendfeuerwehr kann kommen...

... wer mind. 8 Jahre alt ist und Interesse hat. Ob man dann aber mit 18 Jahren in die Einsatzabteilung wechselt, lässt sich schlecht vorhersagen oder planen, eine Pflicht dazu gibt es nicht. Daher sind die Einsatzabteilungen der Ortsfeuerwehren darauf angewiesen, dass auch Erwachsene den Weg zu ihnen finden. Interesse? Hier findet man den Kontakt vor Ort:

Es gibt viele Möglichkeiten der Unterstützung!