Oberschule „Heinrich Zille“ Radeburg: Vermessen wie in alten Zeiten

Schüler schreiben - und wir veröffentlichen interessante Beiträge bei uns im Radeburger Anzeiger. So wie diesen über die sächsische Landesvermessung.

Die Projektgruppe der Zilleschule am Ende der Grundlinie in Quersa.

Egal ob ein Parkplatz vermessen, die Größe eines Grundstücks bestimmt oder die Länge eines Hauses berechnet werden sollte, sechs Schüler aus Radeburg haben diese Aufgaben bewältigt. Bei diesem Projekt „Großenhainer-Grundlinientag 2018“ waren sechs Oberschulen aus der Umgebung vertreten. Von jeder Schule waren 6 bis 8 Schüler aus den Klassenstufen 8 und 9 dabei. Wir haben in Großenhain gelernt, wie um 1869 auf den Millimeter genau die Großenhainer Grundlinie abgesteckt wurde. Dieses Wissen haben wir bei eigenen kleinen Projekten genutzt, um auf die genauesten Ergebnisse zu kommen. Dabei halfen uns das Vermessungsbüro Kießling, drei sehr nette Mitarbeiter des Vermessungsamtes und Herr Feuker, unser begleitender Mathelehrer.

Diese erklärten uns unsere Projekte und wie wir mit den Hilfsmitteln (z.B. einem Theodoliten) umzugehen haben. Nach vielem Kopfzerbrechen hatten wir unsere Lösungen parat. Zur Abkühlung unserer Köpfe wurde eine Führung nach Quersa, zum kleinsten Museum Sachsens und nach Raschütz, gemacht. Dort wurde uns die Vorgehensweise des Vermessungsteams unter Leitung von Professor Christian August Nagel nähergebracht.

Die letzte Station für diesen Tag, war die Auswertung unserer Ergebnisse. Dabei wurden unsere Lösungen mit denen der Profis verglichen. Manchmal war es echt erstaunlich, wie genau man auch mit so einfachen Mitteln messen kann.