Neues Lidl-Logistikzentrum in Radeburg eingeweiht

Mit dem neuen Logistikzentrum in Radeburg wird Lidl seiner Rolle als einer der führenden Nahversorger in der Region gerecht. Innerhalb von nur 12 Monaten wurde ein Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich gestemmt. Mit rund 180 Arbeitsplätzen in der Logistik und im angegliederten Verwaltungsbereich gibt Lidl einen deutlichen Impuls für die regionale Wirtschaft und den heimischen Arbeitsmarkt. Alle Mitarbeiter vom jetzigen Standort ziehen mit in das neue Logistikzentrum. Radeburg ist dank seiner Ansiedlungspolitik zu einem der wenigen Orte im Landkreis geworden, in in dessen Arbeitsmarkt es mehr Einpendler als Auspendler gibt. Mit Fokus auf eine nachhaltige Bauweise unter Verwendung von klimaschonenden Baustoffen und einer auf Energieeffizienz ausgerichteten Bauweise setzt Lidl zudem ein Zeichen für umweltfreundliche Bauweise im ländlichen Raum.

Faktsheet: Das Logistikzentrum Radeburg im Überblick

Die wichtigsten Daten und Fakten zum Standort kurz zusammengefasst:

Die wichtigsten Daten und Fakten zum Standort kurz zusammengefasst:

Grundstücksfläche Ca. 115.000 Quadratmeter
Davon befestigte (versiegelte) Außenfläche Ca. 42.000 Quadratmeter
Dachfläche Ca. 44.000 Quadratmeter

Machen den Weg frei: Ralf Liebich, Geschäftsführer der Lidl-Regionalgesellschaft Radeburg, Michaela Ritter, Bürgermeisterin der Stadt Radeburg, Thomas Schmidt, sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft sowie der Geschäftsführer der Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG Lampertswalde, Gerd Dürichen, (v.l.)

Bei der Feierstunde am Mittwoch, dem 26. April 2017, überzeugten sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Stadträte, Geschäftspartner; Grundstücksnachbarn und Projektbeteiligte vom Gelingen des Großprojektes, das auf einer Grundstücksfläche von rund 115.000 Quadratmetern einen Gebäudekomplex mit circa 42.000 Quadratmetern Geschossfläche umfasst.

Unter anderem richteten Thomas Schmidt, sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Michaela Ritter, Bürgermeisterin der Stadt Radeburg, sowie Ralf Liebich, Geschäftsführer der Lidl-Regionalgesellschaft Radeburg, einige Worte an die anwesenden Gäste.

„Der neue und deutlich vergrößerte Logistik- und Verwaltungsstandort in Radeburg schafft die Voraussetzung, unsere Lieferwege und damit die Versorgung unserer Filialen zu optimieren. Zudem entstehen hier Kapazitäten, die notwendig sind, um unsere 97 Filialen in der Region zukunftsfähig und erfolgreich zu betreiben. Damit können wir die Versorgung der Bevölkerung noch weiter verbessern“, betont Liebich. Nachdem alle baulichen und organisatorischen Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird das Logistikzentrum ab Juni 2017 seinen regulären Betrieb aufnehmen.

In Radeburg kommt modernste Technik zum Einsatz. Sämtliche Anlagen zur Kühlung der Frischebereiche (Fleisch, Fisch, Milchprodukte etc.) werden ausschließlich mit natürlichen und somit klimafreundlichen Kältemitteln betrieben. Die Kühlaggregate selbst schonen durch ihren niedrigen Energieverbrauch die Umwelt. Die Abwärme wiederum geht nicht verloren, sondern hält zusammen mit hocheffizienter Wärmepumpentechnik die optimale Temperatur im gesamten Lager und im Verwaltungstrakt. Durch moderne Gebäudeleittechnik, höchste Dämmstandards und optimale Energienutzung erreicht das Logistikzentrum insgesamt eine jährliche Einsparung von 1.000 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu herkömmlichen Logistikimmobilien.

Die konsequente Wertstofftrennung in den Filialen und der Einsatz modernster Entsorgungstechnologie im Logistikzentrum sind im Branchenvergleich führend bei der Wiederverwertung. Die ökologische Ausrichtung des Unternehmens hab auch Umweltminister Schmidt hervor. Zugleich lobte er die Standortwahl im ländlichen Raum, in dem um jeden Arbeitsplatz gerungen wird.

Bürgermeisterín Michaela Ritter ließ noch einmal den Werdegang der Zusammenarbeit von der "Kaltakquise" über die Standortentscheidung und die Planung bis zur Fertigstellung revuepassieren. Mitgebracht hatte die Bürgermeisterin den Chor des Kultur- und Heimatvereins, als Erinnerungsgeschenk das Straßenschild der ehemaligen Bayerischen Allee, das wegen Einziehung der Straße nun keine Verwendung mehr hat.

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