Die Eröffnungszeremonie wurde zünftig mit Sektempfang begangen. Bürgermeisterin Michaela Ritter sprach die Grußworte der Stadtverwaltung und Präsident Kai Drabe schloss mit einem ausführlichen Dankeschön an. Nicht zuletzt ging der Dank an Frau Ritter und Herrn Rösler (Heimatmuseum), dass es so unkompliziert war, die Termine für die Ausstellung im Museum unter zu bekommen. „Ich finde, das ist ein sehr privilegierter Status, den wir hier in Radeburg haben, dass alles so unkompliziert verläuft. Das ist in dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr,“ so Kai Drabe.
Anschließend lud er die Gäste in die Ausstellung ein, nun noch bis zum 12.11. die ereignisreichen 70 Jahre des Radeburger Karnevalgeschehens nachzuerleben - von der Gründung des Elferrates, der Närrischen Justiz, der Garden und der Narrenpolizei über die Gründung des RCC, die Jahre der Wiedervereinigung bis in die heutige Ära mit Megazelt und „eigener“ Fernsehübertragung. Da die schiere Masse an zugearbeiteten Bildern kaum in der Ausstellung unterzubringen war, wurde ein durch die Räume laufender „Zeitstrahl“ angebracht. Pro Saison standen 45 cm Breite zur Verfügung. Nicht viel, wenn man sich überlegt, was in 70 Jahren für Material zusammenkommt! Deshalb wurden zusätzlich QR-Codes ergänzt, über die die Besucher weitere Bilder ansehen können.

