Grundsteinlegung: Steffen Bischoff schwärmt vom Standort Meißner Berg

Am Dienstag, dem 25. April fand die Grundsteinlegung für das Neubau des "Rollenden Gastmahls" statt. Geschäftsführer Steffen Bischoff erklärten die Notwendigkeit des Neubaus damit, dass die Herstellung der aktuell 2800 Essensportionen in den bisherigen Räumlichkeiten an seine Grenzen gestoßen sei. Mit dem Neubau wird dies nun besser möglich sein und noch einmal ein Puffer von 1000 Essen mehr geschaffen. "Es geht uns aber nicht um mehr Masse, sondern um mehr Qualität. Wir wollen nach wie vor ein Handwerksbetrieb sein und keine Großküche. Wir wollen frische Zutaten verwenden und nicht auf Fertigprodukte zurückgreifen," so Bischoff.

Steffen Bischoff präsentiert den Inhalt der Kartusche: Münzen, Baupläne, eine Tageszeitung sowie ein USB-Stick mit Daten und Fakten über das Bauvorhaben. Im Bild links mit den Partnern des Bauvorhabens, im Bild rechts außerdem einige seiner Mitarbeiter und als Ehrengast Gründer Werner Buchheim.

Neben dem "Herzstück", der neuen Küche, wird es auch eine größere Gaststätte geben. Hier werden 80 bis 90 Plätze entstehen, wo - so wie jetzt - auch zu Mittag Kantinenbetrieb ist. Es gibt hier Stammgäste, denen dann auch ein Stammtisch gestellt wird. Ein mobiler Tresen steht für die Essensausgabe zur Verfügung, der auch weggefahren werden kann, wenn die Gaststätte für Sonderveranstaltungen und Familienfeiern genutzt wird.

Mittwoch von 18 bis 21 Uhr wird zudem auch die Gaststätte geöffnet sein, um Bestellungen aufzugeben oder auch einfach nur ein Abendessen einzunehmen - so wie es jetzt schon ist. "Wir wollen nicht mit geänderten Öffnungszeiten für Verwirrung sorgen, sondern das erst einmal lassen wie es ist, sagt Steffen Bischoff.

Werner Buchheim, der Gründer des Rollenden Gastmahls, war voll des Lobes für seinen Nachfolger. Bischoff hatte die namhafte Kochschule in der Churfürstlichen Waldschänke durchlaufen und war 1996 zum Rollenden Gastmahl gekommen. Buchheim sagte; "Steffen konnte aufgrund seiner Ausbildung die kleine Kelle 1996, ich konnte nur die große Kelle. Dort haben wir gegenseitig sehr viel voneinander lernen können. Durch Steffen konnten wir Partyservice machen und unsere Palette erweitern." Das Lob gab Steffen Bischoff zurück. "Ohne Werner Buchheim würde es das Ganze hier nicht geben und wir würden auch nicht über einen Neubau nachdenken.


Zum Standort gleich nebenan befragt, ergänzte er: "Der Standort ist ideal und hat sich bewährt, vor allem durch das Wohngebiet gleich nebenan. Deshalb b
auen wir wieder hier." Der Altbau aus den 80ern soll dann abgerissen werden und an dieser Stelle der Betriebshof entstehen.

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